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Mondknoten (O > W, rückläufig) -- 18,61 a

Metadeklination (OOB, out of bounds) (4) -- 18,61 a

Mond auf-/absteigend (1) -- 27,32 d

Monddeklination stationär (Stillstand) (5) -- ca. alle 13,5 d

Mondfinsternisse -- 0–2 p.a.; 1,62 p.a. im Schnitt


Anmerkungen:

(1) Auf- und absteigender Mond
Der absteigende Mond durchwandert die Zeichen Zwillinge (Höchststand) bis Skorpion, der aufsteigende Mond geht durch Schütze (Tiefststand) bis Stier.
Bei Beobachtung am Himmel sieht man deutlich die ca. 56° Deklinationsspanne Nord-Süd.


(2) Perigäum und Apogäum
Diese bezeichnen den erdnächsten bzw. den erdfernsten Punkt des Mondes.
Beim Mond unterscheiden sich durch die merklich elliptische Form der Mondbahn (Exzentrizität 0,055) die beiden Entfernungen um über 13 Prozent. Sie betragen 356.410 km und 406.740 km und die große Halbachse 384.405 km.

(3) Baryzentrum Erde-Mond

Das Baryzentrum (gr. „Schwerezentrum“) ist in der Himmelsmechanik der Massen-Schwerpunkt eines Systems von zwei oder mehreren Himmelskörpern. Es ist der Ruhepunkt des Systems, um den die Körper sich bewegen (z.B. das Erde-Mond-System) und mit dem das System an der Bewegung in einem größeren System teilnimmt (z.B. Erde und Mond auf ihrer Bahn um die Sonne).

Berechnung

r(1) = ( r(tot) * m(2)) / ((m(1) + m(2))
r(1) = Entfernung Baryzentrum zur Erdmitte
r(tot) = Entfernung der Körperschwerpunkte Erde-Mond
m(1), m(2): Massen Erde und Mond

Masse der Erde beträgt 5,9736 mal 10 hoch 24 Kilogramm
Masse des Mondes beträgt 0,07349 mal 10 hoch 24 Kilogramm

B (min) = 4.331 km Entf. Erdmitte zum Baryzentrum
B (med) = 4.671 km
B (max) = 4.943 km
Oszillationsbreite = 612 km im Erdinneren

(4) Metadeklination
Die Sonne ist per definitionem nie OOB (23°26’24’’ in Juno 2008; die Inklination der Erde pendelt zwischen 22°36’ und 24°12’ innert 40.000 Jahren), unter den Planeten nie Saturn und Neptun.
Der Mond ist in seiner Deklinationsauspendelung im Zyklus des Mondknoten zeitlich gleich.
Der Mond pendelt in den 18,61 Jahren in seiner Deklination von 29° Süd bis 29° Nord. Der Betrag ergibt sich aus: Erdinklination +/- Mondinklination zur Ekliptik.
Im Jahr 2008 braucht der Mond für den Zyklus Maximum-Nord vom 10. April 17:42 h GMT (Deklination 27°48’) bis 08. Mai 01:50 h GMT die Zeit von 27d:08h:08m (Deklination 27°37’).

(5) Mond Stationär
Rund alle 13,5 Tage ist der Mond in seiner Maximaldeklination Nord oder Süd für 2–5 Tage in einem stabilen Deklinationsbereich, im Norden im Bereich Zwillinge-Krebs, im Süden im Bereich Schütze-Steinbock. Die größte Deklination wird erreicht, wenn der nördliche Mondknoten sich in 0° Widder befindet.

Praxis
Die Anwendung kann kurz an einem Fall skizziert sein:
In einem Lunar sind dabei in den kürzeren Zyklen folgende Positionen zu betrachten:

- In der Deklination eine Maximalposition oder die Passage über den Himmelsäquator.
- Ein Parallelschein oder Gegenparallelschein.
- In der Breite: auf-/absteigend oder Passage über die Mondknoten.
- Im Erde-Mond-Bezug im Apogäum oder Perigäum.

Daher ist planes Denken/Schauen der Astrologie Tod!
Das Bühnenbild und die Inszenierung kann nach Belieben aus dem tropischen oder siderischen Tierkreis oder aus den Sternbildern mit den mannigfachen Häusersystemen solange kombiniert werden, bis das gewünschte Ergebnis zu erwarten ist.



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