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Sigmund Freud und das Kokain

Von Monika Heer

 Anlässlich des 150. Geburtstags von Sigmund Freud soll der Jubilar mit einer Veröffentlichung geehrt werden, die Neptun- und Jupiterthemen in seinem Horoskop in den Mittelpunkt stellt. 
Dane Rudhyar verwendet in seinem Buch "Astrologie und Psyche" ein Freud-Horoskop mit einer Uhrzeit von 9.05 am Vormittag und dem Aszendenten bei 25° 34` Krebs. Gemeinhin ist in der Beschäftigung mit Freuds Horoskop jedoch die Variante mit einer Zeit von 18.30 Uhr üblich: Sie liefert einen Skorpion-AC bei 7°30' und die starke Betonung des siebten Hauses mit Sonne, Uranus und Merkur. Insbesondere der auf ein Neptun-Quadrat zulaufende Mond spricht für die Geburtszeit am Abend. Morgens um neun ist dieses zulaufende Quadrat selbst mit Liz Greene'schen Orben noch nicht wirksam. Und Freuds lebenslange Beschäftigung mit den Folgen verdrängter Sexualität lässt den Aszendenten im Zeichen Skorpion als durchaus stimmig erscheinen.

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Sigismund Schlomo Freud, geboren am 6. Mai 1856 um 18.30 LMT in Freiberg/Mähren, 13.2050 östl. Länge, 50.5412 n. Br. Quelle: IHL

Anlässlich des 150. Geburtstages möchte die Sternwelten-Redaktion den Jubilar mit einer Veröffentlichung ehren, die Neptun- und Jupiterthemen in seinem Horoskop in den Mittelpunkt stellt. Es handelt sich dabei um Auszüge aus einem Referat für das Philosophie-Proseminar "Antike und moderne Glückstheorien" im Sommersemester 1981 an der Ruhr-Universität Bochum. Die Leserinnen und Leser mögen mir verzeihen, dass ich den Originaltext hier publiziere und darauf verzichtet habe, eine Horoskopdeutung nachträglich einzuarbeiten - in der Hoffnung, dass Sie Freuds Drogenexperimente und seine Entdeckungen auch ohne Deutungshilfe im Horoskop wiederfinden.

Drogen und Glückssuche
In dem Aufsatz "Über das Unbehagen in der Kultur" (1930) versucht Sigmund Freud zu erklären, dass unsere heutige Zivilisationskultur und das Streben des einzelnen Menschen nach Glückseligkeit sichtbar im Widerspruch zueinander stehen. Im Verlauf dieser Abhandlung spricht er über die verschiedensten kulturellen Leistungen und Einrichtungen, die "dem Schutz des Menschen gegen die Natur und der Regelung der Beziehungen untereinander" (1) dienen und über deren Auswirkungen auf die Triebstruktur der Individuen. Diese Arbeit jedoch soll eine Fragestellung ausweiten, auf die Freud nur kurz zu Beginn seines Aufsatzes eingeht, nämlich: Welche Bedeutung hat die Einnahme von Rauschmitteln auf dem Weg der Suche nach dem Glück?

Völker wie auch Individuen wissen die Leistung der Rauschmittel zu schätzen, schreibt Freud und weiter "man dankt ihnen nicht nur den unmittelbaren Lustgewinn, sondern auch ein Stück Unabhängigkeit von der Außenwelt." (2) Als Geschenk der Götter wurde zum Beispiel das Koka von den südamerikanischen Indianern gepriesen und nicht nur im Volk der Inkas waren die Rauschgifte aufs engste mit religiösen Ritualen und dem gesamten gesellschaftlichen Leben verknüpft (Peyote-Kulte in Mexico, Opium-Kulte bei den Sumerern). In unserer westeuropäischen Zivilisation hingegen blieben Drogenerfahrungen lange Zeit lediglich einigen Intellektuellen vorbehalten, zu denen auch Freud zählt, der in den Jahren von 1884 bis 1887 und auch später noch einige Male Kokain nahm.

Sigmund Freud und seine Kokainforschungen
So möchte ich - ausgehend von einer Beschreibung der Kokainforschungen Sigmund Freuds - eine These verfolgen, welche die Arbeit an der Traumdeutung als Versuch interpretiert, "die durch Kokain bewusstseinsfähig gewordene Innenwelt immer wieder träumend aufzusuchen." (3) Es ist schwierig zu rekonstruieren, wie tiefgreifend Freuds Bekanntschaft mit dem Kokain gewesen ist, nicht zuletzt deshalb, weil er in der Zeit der Kokain-Einnahme seine persönlichen Aufzeichnungen und Manuskripte vernichtete, um späteren Biografen die Arbeit zu erschweren. Jedoch wird aus dem Verlauf seiner Arbeiten ersichtlich, welche Rolle das Kokain in seinem Leben einnimmt und wie er die Auswirkungen seiner Selbstversuche verarbeitet.

Sigmund Freud, am 6. Mai 1856 geboren, gilt als der Begründer der Psychoanalyse. Er vollzog den Übergang von der Physiologie zur Psychologie. Die Entdeckung des Unbewussten, die wissenschaftlich fundierte Traumdeutung und Selbstanalyse sind nur einige seiner großen Leistungen. Seine Selbstversuche mit Kokain fallen zum großen Teil in einen Zeitraum, der üblicherweise als Beginn seiner fruchtbarsten Schaffensperiode bezeichnet wird, nämlich den Aufenthalt bei Charcot in Paris (1885/86) im Rahmen eines Stipendiums. Voraus geht der Abschluss eines achtjährigen Medizinstudiums (1873-1881) mit der Promotion zum Doktor. Er beginnt eine medizinische Laufbahn und arbeitet zunächst im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien. 1883 wird er Assistenzarzt in der psychiatrischen Klinik des Dr. Meynert, wo er sich dann mehr auf die Neurologie konzentriert und für Psychiatrie zu interessieren beginnt.

Selbstversuche
Auf der Suche nach einem schmerzlindernden Heilmittel macht er die erste Bekanntschaft mit Kokain. In einem Brief an seine Verlobte und spätere Frau Martha Bernays schreibt er 1884: "Mit einem Projekt und einer Hoffnung trage ich mich jetzt auch, die ich dir mitteilen will - vielleicht wird's ja auch nichts weiter. Es ist ein therapeutischer Versuch. Ich lese von Kokain, dem wirksamen Bestandteil der Kokablätter, welche manche Indianerstämme kauen, um sich kräftig für Entbehrungen und Strapazen zu machen. Ich will mir nun das Mittel kommen lassen und auf Grund naheliegender Erwähnungen es bei Herzkrankheiten, ferner bei nervösen Schwächezuständen, insbesondere bei dem elenden Zustand der Morphiumentziehung - wie bei Dr. Fleischl - versuchen." (4)

Er probiert dann das Kokain zunächst bei sich selbst aus und ist begeistert von der Wirkung. "Wenn es gut ausgeht, dann will ich meinen Aufsatz darüber schreiben und vermute dann, dass das Mittel sich seinen Platz in der Therapie erobert, neben und über dem Morphium, ich habe noch andere Hoffnungen damit, ich nehme es regelmäßig gegen Verstimmungen und gegen Druck im Magen mit dem glänzendsten Erfolg in sehr kleinen Dosen." (5) (Brief an Martha Bernays vom 09.05.1884)

Den Aufsatz, von dem er spricht, veröffentlicht er dann auch. "Über Koka" nennt sich die Studie, in der er das Mittel gegen psychische Schwächezustände, gegen Hysterie, Hypochondrie, melancholische Hemmungen und dergleichen empfiehlt. Dieser Aufsatz ist nicht das einzige Schriftstück, in dem sich Freud enthusiastisch und begeistert über die Wirkungen des Alkaloids äußert, er veröffentlicht noch fünf weitere Aufsätze in der Folgezeit.

Vierzig Jahre später
Vierzig Jahre später jedoch versucht Freud, das Thema Kokain herunterzuspielen. In seiner 1924 erschienenen Selbstdarstellung beschreibt er sein Interesse als ein zwar tiefgehendes, aber abseitiges und in einem Brief an seinen ungebetenen Biografen Fritz Wittels vom 15.8.1924 bemängelt er die Darstellung seiner Kokainversuche wie folgt: "So kommt es, dass sich Auslassungen ergeben, die eine Angelegenheit ins falsche Licht rücken, direkt Unrecht tun und dergleichen. Zum Beispiel in der Kokaingeschichte, auf die Sie, aus mir nicht bekannten Gründen, soviel Gewicht legen." (6)

Dazwischen liegen zeitliche Ereignisse, die ahnen lassen, dass Freud, der die Droge zunächst in seinem Freundeskreis begeistert weitergereicht hatte, mit den Auswirkungen seines Handelns noch lange danach beschäftigt war. Zum einen scheiterten seine Forschungen, jemand anders, nämlich Koller wurde als Entdecker der Lokalanästhesie am Auge mit Kokain berühmt, da Freud sich mehr auf die schmerzstillenden Wirkungen konzentrierte und den anästhesierenden Eigenschaften der Droge zunächst keinerlei Bedeutungen schenkte.

Zum anderen hatte er in seiner anfänglichen Begeisterung das Kokain vielen seiner Bekannten geradezu aufgedrängt. Und musste dann erleben, wie einer seiner besten Freunde, nämlich Fleischl, den er ja vom Morphinismus heilen wollte, dem Kokain mehr und mehr verfiel und nach sechs Jahren langen und qualvollen Leidens stirbt. Auch die gesamte wissenschaftliche Welt wendet sich gegen die Droge. Der deutsche Psychiater Erlenmeyer bezeichnet das Kokain in seinem Aufsatz "Über Cocainsucht" neben Alkohol und Morphium als "dritte Geißel der Menschheit." (7) So wird auch Freud, als er von Paris nach Wien zurückkehrt, von der Wiener Ärzteschaft heftig angegriffen. Mehr als die Kritik von außen wird ihm jedoch der Tod Fleischls zu schaffen gemacht haben und die Gefühle von Mitschuld an dessen langen Leiden und Tod.

Schöpferische Verarbeitung
Diese Ereignisse werden ihn wohl auch von weiteren Versuchen abgehalten haben. Er experimentierte zwar in geringen Dosen mit der Droge und erlebte keinerlei traumartige Halluzinationen, aber es ist auch seine Begeisterung für den Italiener Paolo Mantegazza bekannt, der die Wirkung der Cocablätter immerhin mit folgenden Worten verherrlichte: "Von zwei Kokablättern als Flügel getragen, flog ich durch 77.348 Welten, von denen eine immer prächtiger als die andere war." (8)

Dass ihn dieser Grenzzustand des Halluzinatorischen, wo Subjekt und Objekt miteinander verschmelzen, gereizt hat, ist sicher, aber sein Ich war stark genug, diesem tiefen Wunsch nach Regression zu widerstehen. So beginnt er mit seinen Forschungen über die Halluzinationen der Hysteriker ab 1886 eine schöpferische Verarbeitung der Kokaineuphorien, die wohl dazu beigetragen haben, sein Gefühl für halluzinogene Phänomene zu wecken. Voraus geht die Studienzeit bei Charcot in Paris, wo er den endgültigen Übergang von der Physiologie zur psychologischen Betrachtungsweise von Krankheitssymptomen vollzieht. "Der Übergang bedeutet für Freud mehr als bloß einen intellektuellen Wechsel des Standpunktes. Er bewies gleichzeitig das erwachende Verständnis für die Tiefen seiner eigenen Persönlichkeit," (9) schreibt Jones dazu in seiner Biografie.

Als Freud 1886 nach Wien zurückkehrt, eröffnet er eine eigene Praxis. Sein besonderes Interesse gilt weiterhin der Heilung Nervenkranker und schon bald sucht er nach neuen Behandlungsmethoden; zunächst beruht seine psychologische Analyse auf den Techniken von Hypnose und Suggestion, bald jedoch entwickelt er eine Konzentrationstechnik, bei der er die Erinnerung des Patienten zu verfolgen sucht.

Freie Assoziation...
Daraus entwickelt sich die "freie Assoziation", mit der Freud zum ersten Male den Patienten als Partner ernstnahm. Außerdem eröffnet sie ihm nach und nach die ungeheure Bedeutung des Traums als psychisches Phänomen, da die Patienten während der freien Assoziation mehr und mehr ihre Träume zu erzählen beginnen. So geht Freud dann auch mit der Zeit dazu über, "die Produkte des nächtlichen Seelenlebens" (10) genauso zu behandeln wie andere Symptome. Aus seiner Jugendkorrespondenz und den Briefen an seine Verlobte Martha Bernays wissen wir, dass er seine eigenen Träume schon sehr früh ernstnahm und sich auch intensiven Selbstbeobachtungen unterzog. Im Laufe der nächsten Jahre treibt er diese Selbstbeobachtung systematisch weiter, nicht zuletzt, weil ihm seine eigenen neurotischen Störungen immer mehr zu schaffen machen. Die Arbeit an der Traumdeutung wird von schweren seelischen Krisen begleitet, zum Teil ausgelöst durch den Tod seines Vaters.

...und Traumdeutung
Dadurch, dass Freud in dieser Zeit seine wissenschaftliche Arbeit und die Selbstbeobachtungen mehr und mehr miteinander verbindet, gelingt ihm zuletzt eine vollständige Analyse seines Schlüsseltraums von Irmas Injektion (1895) und damit auch die Auflösung seiner eigenen inneren Konflikte. In diesem Traum enthüllt sich ihm die Wunscherfüllung als Motiv für die Traumtätigkeit, eine Ahnung, die Freud schon vorher hatte, die sich hier aber zum ersten Male vollauf bestätigte.

Bis die Traumdeutung 1899 veröffentlicht wird, vergehen noch Jahre voller Selbstzweifel, nachvollziehbar anhand des Briefwechsels mit Wilhelm Fließ, der für Freud in dieser Zeit zur wohl wichtigsten Bezugsperson wurde. Von ihm bekommt er auch 1895 - also im Jahr des Traums von Irmas Injektion - noch einmal Kokain, und zwar zur Behandlung von schmerzhaften Nasenschwellungen. Ob diese nochmalige Einnahme von Kokain Anstoß für den unbewussten, kreativen Prozess der Traumdeutung gewesen ist, kann nicht bewiesen werden. Sicher ist, dass sich in Freuds Schlüsseltraum eine Reihe von Bezügen zum Kokain herstellen lassen, und dass das Alkaloid eine wichtige Rolle als ödipales Symbol spielt, die Gegensätze des zerstörerischen und des kreativen Aspekts sind unübersehbar.

Nicht jeder jedoch, der mit Hilfe von Drogen seine innere Traumwelt zu erforschen beginnt, bleibt dabei rationaler Wissenschaftler wie Freud und behält die Distanz zu sich selbst. So ist auch seine Warnung in der Schrift "Über das Unbehagen in der Kultur" zu verstehen, dass die Rauschmittel unter Umständen die Schuld daran tragen, "dass große Energiebeträge, die zur Verbesserung des menschlichen Loses verwendet werden könnten, nutzlos verloren gehen." (11)


Anmerkungen:
1 zitiert bei Sigmund Freud "Über das Unbehagen in der Kultur", Frankfurt 1972, S. 85
2 ebd. S. 72
3 zitiert bei Jürgen vom Scheid "Freud und das Kokain", Regensburg 1973, S.61
4 zitiert bei Marthe Roberts "Die Revolution der Psychoanalyse", Frankfurt 1967, S. 51
5 zitiert bei Ernest Jones "Das Leben und Werk von Sigmund Freud", Bern 1960, Bd.1, S. 105
6 zitiert bei Jürgen vom Scheid "Freud und das Kokain", Regensburg 1973, S. 10
7 zitiert bei Jürgen vom Scheid "Freud und das Kokain", Regensburg 1973, S. 19
8 zitiert bei H.Römpp "Chemische Zaubertränke", Stuttgart 1939, S. 134
9 zitiert bei Ernest Jones "Das Leben und Werk von Sigmund Freud", Bern 1969, Bd.1, S. 336
10 zitiert bei Marthe Roberts "Die Revolution der Psychoanalyse", Frankfurt 1967, S. 112
11 zitiert bei Sigmund Freud "Über das Unbehagen in der Kultur", Frankfurt 1972, S. 76

Die Freud-Biografie in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud

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Der Traum als Quelle der Inspiration

 


 

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