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Astromedizinisch: der Bandscheibenvorfall

Von Gerhard Miller
 

 Die medizinische Astrologie nutzt die Erfahrung einer Beziehung zwischen Seele und Geburtshoroskop. Dieses Horoskop bildet auch innerpsychische Spannungen ab, die sich im Körper als Erkrankung ausdrücken können. Betrachten wir nun den Bandscheibenvorfall: Sonne im 7. oder im 12. Haus, Sonne Quadrataspekt Saturn, Mond im 4. Haus Konjunktion Saturn und Saturn im 4. Haus sind nach meiner Erfahrung typische Bausteine.

Zunächst zu den medizinischen Grundlagen: Die Bandscheibe polstert die Wirbelkörper gegeneinander ab und sorgt für Elastizität. Voraussetzung für einen Vorfall sind Verschleißerscheinungen, zunächst an der Bandscheibe, später auch am Wirbelkörper.

Wie kommt es zur Degeneration? Entweder ist die Degeneration angeboren oder sie ist die langfristige Folge von Muskelverspannungen im Umfeld. Bleiben chronische Muskelverspannungen auf Dauer unbehandelt, so wird die Bandscheibe nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt und der Flüssigkeitshaushalt gerät aus dem Gleichgewicht. Die Bandscheibe verliert an Volumen und an Elastizität. Es kommt zu Einrissen und Spaltbildungen in einem Teil ihres Faserringes. So ist es eine Frage der Zeit, bis die Bandscheibe so schweren Schaden nimmt, dass sie ihre gewohnte Position verlässt und ganz oder teilweise ausbricht. Dieser Vorgang heißt Bandscheibenvorfall.

Die psychosomatische These lautet, dass Verspannungen der Muskulatur auf der körperlichen Ebene Spannungen auf der seelischen anzeigen. Meine Erfahrung ist, dass viele Betroffene in ihrem Alltag kaum locker lassen können, weil sie immer wieder unter Druck und Anspannung geraten. Sie schaffen es kaum, ihr persönliches Interesse (Sonne) mit den Anforderungen von Gemeinschaft und Gesellschaft (Saturn) zu verbinden. Sie haben Angst, „sich beugen zu müssen“, sobald sie Rituale und Anstandsregeln befolgen (Sonne Quadrat Saturn). Das Ergebnis ist ein Kampf um ihre Selbstbehauptung, wobei ihr Minderwertigkeitsgefühl gemäss astrologischer Erfahrung verstärkt wird, wenn die Sonne zusätzlich im 7. oder 12. Haus steht. Es ist ein Mangel an innerer Festigkeit, weshalb die Betroffenen bei jedem Druck von außen kompensatorisch dagegen halten, um Haltung zu bewahren.

Eine große Bedeutung hat ebenfalls Saturn im 4. Haus und besonders dann, wenn hier auch der Mond steht. Es ist eine alte Erfahrung, dass die Statik unserer Wirbelsäule ein Ausdruck unseres persönlichen Empfindens von Verankerung ist. Normalerweise reagiert diese Statik elastisch, bei Saturn im 4. Haus jedoch besteht eine Angst, gar keine richtigen Wurzeln zu haben, auf die man sich stützen kann. Diese Angst hat Folgen für das Stützgewebe des Körpers, hier der Wirbelsäule.

Diese Wurzeln symbolisiert frühkindlich die Familie, das häusliche Nest. Eine Konjunktion von Mond und Saturn zeigt ein Bedürfnis, sich in diesem Nest einzuigeln, um sich zu regenerieren (Mond in 4), was aber insgeheim abgelehnt wird (Saturn). Das Ergebnis ist ein inneres Hin und Her, denn Saturn tut im 4. Haus so, als seien ihm diese Wurzeln gleichgültig. Es kommt zu einer starken innerpsychischen Spannung, die auch auf den Körper übertragen wird. Es besteht ein Bedürfnis nach Geborgenheit im eigenen Nest (Mond in 4), zugleich (Konjunktion) aber die innere Gewissheit, dass dieses Nest unsicher ist: „Man stärkt mir nicht den Rücken, sondern unterdrückt meine Gefühle“; „Ich muss mich  immer zusammenreißen und Druck aushalten“ oder: „Es ist gefährlich, sich zuhause fallen zu lassen, wenn mir meine Familie den Rücken nicht freihält (stärkt)“.

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